Vertiefung
Zur Orientierung
Wir beschäftigen uns weiterhin mit folgender Fragestellung:
Leitfrage
In welchem Bereich liegt die Wahrscheinlichkeit für die Augenzahl
Vertrauensintervalle bestimmen
Betrachte weiterhin folgende Ausgangssituation:
- Bei einem Pyramidenwürfel ist unklar, mit welcher Wahrscheinlichkeit
die Augenzahl fällt. - Um diese Wahrscheinlichkeit
abzuschätzen, wird der Pyramidenwürfel in einer Versuchsreihe 100-mal geworfen. Diese Versuchsreihe kann dann als Bernoulli-Kette angesehen werden. - Die Zufallsgröße
beschreibt wie üblich die Anzahl der Treffer. Als Treffer wird die Augenzahl gewertet. - In der betrachteten Versuchsreihe werden
Treffer erhalten. Die absolute Trefferhäufigkeit beträgt also , die relative Trefferhäufigkeit beträgt dann (mit ).
Mit dem folgenden Applet kannst du Bereiche für die gesuchte Wahrscheinlichkeit bestimmen.
Anleitung für das Applet
- In den Eingabefeldern zur Versuchsreihe (rot dargestellt) kannst du die Parameter der betrachteten Versuchsreihe einstellen: die Länge
der Versuchsreihe und die betrachtete Trefferhäufigkeit . - Die Versuchsreihe wird als Bernoulli-Kette angesehen. Ganz oben musst du die Länge
der Bernoulli-Kette einstellen. Die unbekannte Trefferwahrscheinlichkeit kannst du mit dem Schieberegler für variieren. - Zusätzlich kannst du eine bestimmte Sicherheitswahrscheinlichkeit vorgeben:
oder oder . - Das Applet zeigt dann die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
für die eingestellten Parameter der Bernoulli-Kette und verdeutlicht das Intervall zur eingestellten Sicherheitswahrscheinlichkeit. Die betrachtete Trefferhäufigkeit wird mit der roten Linie in der Grafik verdeutlicht.
Zum Herunterladen: vertrauensintervalle1.ggb
Aufgabe 1
(a) Stelle die Sicherheitswahrscheinlichkeit
(b) Stelle die Sicherheitswahrscheinlichkeit
Aufgabe 2
(a) Begründe, warum bei einer größeren Sicherheitswahrscheinlichkeit auch ein (in der Regel) größeres Vertrauensintervall für
(b) Warum wird