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Vertiefung

Zur Orientierung

Wir beschäftigen uns weiterhin mit folgender Fragestellung:

Leitfrage

In welchem Bereich liegt die Wahrscheinlichkeit für die Augenzahl 1 beim Pyramidenwürfel, wenn die Häufigkeit dieses Ergebnisses bei einer Versuchsreihe bekannt ist?

Vertrauensintervalle bestimmen

Betrachte weiterhin folgende Ausgangssituation:

  • Bei einem Pyramidenwürfel ist unklar, mit welcher Wahrscheinlichkeit p die Augenzahl 1 fällt.
  • Um diese Wahrscheinlichkeit p abzuschätzen, wird der Pyramidenwürfel in einer Versuchsreihe 100-mal geworfen. Diese Versuchsreihe kann dann als Bernoulli-Kette angesehen werden.
  • Die Zufallsgröße X beschreibt wie üblich die Anzahl der Treffer. Als Treffer wird die Augenzahl 1 gewertet.
  • In der betrachteten Versuchsreihe werden 41 Treffer erhalten. Die absolute Trefferhäufigkeit beträgt also X=41, die relative Trefferhäufigkeit beträgt dann Xn=0.41 (mit n=100).

Mit dem folgenden Applet kannst du Bereiche für die gesuchte Wahrscheinlichkeit bestimmen.

Anleitung für das Applet
  • In den Eingabefeldern zur Versuchsreihe (rot dargestellt) kannst du die Parameter der betrachteten Versuchsreihe einstellen: die Länge n der Versuchsreihe und die betrachtete Trefferhäufigkeit X.
  • Die Versuchsreihe wird als Bernoulli-Kette angesehen. Ganz oben musst du die Länge n der Bernoulli-Kette einstellen. Die unbekannte Trefferwahrscheinlichkeit p kannst du mit dem Schieberegler für p variieren.
  • Zusätzlich kannst du eine bestimmte Sicherheitswahrscheinlichkeit vorgeben: 90% oder 95% oder 99%.
  • Das Applet zeigt dann die Wahrscheinlichkeitsverteilung von X für die eingestellten Parameter der Bernoulli-Kette und verdeutlicht das Intervall zur eingestellten Sicherheitswahrscheinlichkeit. Die betrachtete Trefferhäufigkeit wird mit der roten Linie in der Grafik verdeutlicht.

Zum Herunterladen: vertrauensintervalle1.ggb

Aufgabe 1

(a) Stelle die Sicherheitswahrscheinlichkeit 95% ein. Bestimme experimentell das 95%-Vertrauensintervall für p.

(b) Stelle die Sicherheitswahrscheinlichkeit 99% ein. Bestimme experimentell das 99%-Vertrauensintervall für p.

Aufgabe 2

(a) Begründe, warum bei einer größeren Sicherheitswahrscheinlichkeit auch ein (in der Regel) größeres Vertrauensintervall für p erhalten wird.

(b) Warum wird p nicht vertraut, wenn p nicht in einem Vertrauensintervall zu einer vorgegebenen Sicherheitswahrscheinlichkeit liegt? Begründe kurz.

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