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Vertiefung

Zur Orientierung

Im letzten Absatz hast du die Entwicklung einer Maikäferpopulation mit dem Tool ProSiTo simuliert. Hier geht es um die Erklärung des dabei beobachteten Verhaltens. Hierzu musst du die Populationswerte selbst berechnen.

Populationswerte berechnen

Wir betrachten das im letzten Abschnitt entwickelte Populationsentwicklungsmodell.

Populationsentwicklungsmodell:

ÜbergangsgraphÜbergangstabelle
Graph zum Sharing-Maodell
von Eivon Lavon Puvon Kä
zu Ei00050
zu La0.4000
zu Pu00.200
zu Kä000.250

Aufgabe 1

(a) In der folgenden Tabelle sind die Anzahlen der Eier, Käfer, Larven und Puppen einer Maikäferpopulation zu Beginn (Schritt 0) bereits eingetragen. Jeder Schritt beschreibt ein Jahr. In der Tabelle sollen die neuen Anzahlen nach dem jeweiligen Schritt eingetragen werden. Die Tabelle einhält Eingabefelder, die dir nach der Eingabe eine Rückmeldung geben, ob du die Anzahl richtig bestimmt hast.

SchritteEiLaPu
0100020040100
1
2
3
4

(b) Schaue dir genauer an, wie die Anzahlen in den Spalten mit den Übergangsraten im Modell zustande kommen. Begründe, warum sich die Ausgangswerte nach vier Schritten (bzw. Jahren) reproduzieren.

Populationswerte mit Matrizen berechnen

Im Simulationstool ProSiTo ist noch einmal das Populationsentwicklungsmodell für die betrachtete Maikäferpopulation dargestellt. Die Übergangstabelle wird hier zusätzlich mit einer Prozessmatrix beschrieben.

0.4500.20.25 EiLaPu

Übergangstabelle

von Eivon Lavon Puvon Kä
zu Ei00050
zu La0.4000
zu Pu00.200
zu Kä000.250

Prozessmatrix

(000500.400000.200000.250)\begin{pmatrix}{0} & {0} & {0} & {50}\\{0{.}4} & {0} & {0} & {0}\\{0} & {0{.}2} & {0} & {0}\\{0} & {0} & {0{.}25} & {0}\\\end{pmatrix}

Verteilungsvektor

EiLaPuKa¨(100040080100)\begin{matrix}\text{Ei} \\ \text{La} \\ \text{Pu} \\ \text{Kä} \\ \end{matrix}\begin{pmatrix}1000 \\ 400 \\ 80 \\ 100 \\ \end{pmatrix}

Die Prozessmatrix wird im Folgenden mit dem Symbol P abgekürzt.

Aufgabe 2

Verdeutliche in der folgenden Übersicht exemplarisch, dass man die Verteilungsvektoren zur Populationsentwicklung mit dem Matrix-Vektor-Produkt berechnen kann. Führe hierzu die Berechnungen aus und vergleiche die Ergebnisse mit denen, die ProSiTo liefert.

SchritteBerechnungVerteilungsvektor
0 v0 = (100040080100)
1 v1=Pv0=(000500.400000.200000.250)(100040080100)= ()
2 v2=Pv1=(000500.400000.200000.250)()= ()

Aufgabe 3

Die Verteilungsvektoren einer Populationsentwicklung kann man auch mit Matrixpotenzen berechnen.

SchritteVerteilungsvektorrekursive DarstellungUmformungPotenzschreibweise
0 v0 =Ev0=P0v0
1 v1 =Pv0 =Pv0=P1v0
2 v2 =Pv1 =P(Pv0)=(PP)v0 =P2v0
3 v3 =Pv2 =P((PP)v0)=(PPP)v0 =P3v0
...............

Berechne die Potenzen der Prozessmatrix P. Was fällt nach vier Berechnungsschritten auf? Begründe mit Hilfe der Matrixpotenz P4 das Verhalten der Maikäferpopulation.

SchritteBerechnungMatrixpotenz
0 P0 = E = (1000010000100001)
1 P1 = P = (000500.400000.200000.250)
2 P2=PP=(000500.400000.200000.250)(000500.400000.200000.250)= (0012.50)
3 P3=P2P=(0012.50)(000500.400000.200000.250)= (02.500)
4 P4=P3P=(02.500)(000500.400000.200000.250)= (1000)

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