i

Überprüfung - Grenzverhalten von Austauschprozessen

Aufgabe 1

Ein Übergangsprozess wird mit diesen Daten beschrieben:

ÜbergangsgraphProzessmatrixVerteilungsvektor
Graph zum Austauschsystem P=(0.500.20.110.20.400.6) v0=(501040)

Teste dich selbst: Kannst du die folgenden Fragen klären?

(a) Was versteht man unter einer Grenzverteilung v?

Zur Kontrolle

Das ist die Verteilung, die man erhält, wenn die Verteilungsvektoren vn sich mit wachsendem n stabilisieren.

(b) Warum gilt z.B. für den Verteilungsvektor v3 nach drei Simultionsschritten v3=P3v0?

Zur Kontrolle

v3=Pv2=P(Pv1)=P(P(Pv0))=(PPP)v0=P3v0

(c) Die Matrixpotenzen Pn stabilisieren sich im vorliegenden Austauschprozess bei der Grenzmatrix P=(000111000). Wie erhält man mit dieser Matrix die Grenzverteilung v?

Zur Kontrolle

Es gilt: v=Pv0=(000111000)(502030)=(01000).

(d) Hätte man das Ergebnis v=(01000) auch direkt anhand des Übergangsgraphen vorhersagen können?

Zur Kontrolle
Der Übergangsgraph zeigt, dass jeweils ein bestimmter Anteil der Objekte vom Zustand A bzw. C in den Zustand B wechseln. Alle in Zustand B angekommenen Objekte verbleiben in diesem Zustand. Im Laufe der Simulation sammeln sich also alle Objekte im Zustand B.

(e) Gibt es bei jedem Austauschprozess immer Grenzverteilungen?

Zur Kontrolle

Nein. Z.B. führt die Prozessmatrix P=(0110) für die Ausgangsverteilung v0=(10) nicht zu einer stabilen Grenzverteilung.

Suche

5.3.2.4
o-mathe.de/lineare-algebra/austauschprozesse/grenzverhalten/ueberpruefung
o-mathe.de/5.3.2.4

Rückmeldung geben