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Übungen - Prozessentwicklung mit Eigenvektoren

Aufgabe 1

Betrachte einen Austauschprozess mit folgender Prozessmatrix:

ÜbergangsgraphProzessmatrix
Graph zum Austauschprozess P=(0.80.40.20.6)

(a) Zeige mit geeigneten Berechnungen:

w1=(21) ist Eigenvektor von P zum Eigenwert λ1=1.
w2=(11) ist Eigenvektor von P zum Eigenwert λ2=0.4.

(c) Begründe: v0=(200100) ist eine stabile Verteilung bei dem betrachteten Austauschprozess.

(d) Begründe: Die Ausgangsverteilung v0=(100200) entwickelt sich auf lange Sicht zur Grenzverteilung v=(100200).

Tipp

Stelle v0=(100200) als Linearkombination von w1=(21) und w2=(11) dar:

(100200)=100(21)+

Aufgabe 2

Das Simulationstool ProSiTo zeigt das Modell zu einem Austauschprozess.

0.50.20.50.8 AB

Prozessmatrix

(0.50.20.50.8)\begin{pmatrix}{0{.}5} & {0{.}2}\\{0{.}5} & {0{.}8}\\\end{pmatrix}

Verteilungsvektor

AB(700700)\begin{matrix}\text{A} \\ \text{B} \\ \end{matrix}\begin{pmatrix}700 \\ 700 \\ \end{pmatrix}

(a) Führe die Simulation in ProSiTo über mehrere Schritte durch. Beobachte, welche Grenzverteilung man hier erhält.

(b) Stelle ausgehend von (a) eine Vermutung auf, welcher Vektor ein Eigenvektor der Prozessmatrix sein könnte. Überprüfe die Vermutung. Gib auch den zum Eigenvektor gehörenden Eigenwert an.

Aufgabe 3

Im Kapitel Modellierung von Austauschprozessen wurde ein Sharing-System mit folgendem Prozessentwicklungsmodell betrachtet.

ÜbergangsgraphÜbergangstabelleProzessmatrix
Graph zum Sharing-Maodell
von Avon Bvon C
zu A0.80.10.3
zu B0.10.70.1
zu C0.10.20.6
P=(0.80.10.30.10.70.10.10.20.6)

(a) Zeige mit geeigneten Berechnungen:

w1=(211) ist Eigenvektor von P zum Eigenwert λ1=1.
w2=(101) ist Eigenvektor von P zum Eigenwert λ2=0.5.
w3=(211) ist Eigenvektor von P zum Eigenwert λ2=0.6.

(b) Was lässt sich aus diesen Angaben zu den Eigenvektoren von P schließen? Führe das selbst aus und verdeutliche es mit Berechnungen.

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