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Einstieg

Visuelle Effekte

Filme werden heutzutage oft nicht ausschließlich mit der Kamera gedreht, sondern oft auch noch mit computergrafischen Mitteln nachbearbeitet. Es gibt zahlreiche Beispiele in der Filmgeschichte, in denen Objekte, Figuren oder ganze Sets in der Postproduktion digital skaliert, gedreht, transformiert oder generell manipuliert wurden, also nicht nur „klassisch mit der Kamera aufgenommen“. Das passiert oft unmerklich, aber die Nachbearbeitungsteams verändern die Größe, Perspektive, Drehung oder Position von Elementen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Beispiel: The Lord of the Rings (2001–2003)
In Peter Jacksons epischer Fantasy-Trilogie wurden viele visuelle Tricks genutzt, um verschiedene Größenrelationen zwischen Charakteren (Hobbits, Menschen, Zauberer) darzustellen: Die Hobbits wirken deutlich kleiner als Menschen, obwohl Schauspieler alle normal groß sind. Dafür wurden Sets, Kamerapositionen, digitale Skalierungen und Compositing kombiniert, um Objekte und Personen in der Nachbearbeitung verschieden groß erscheinen zu lassen.

Beispiel: Inception (2010)
In Christopher Nolans „Pariser Stadt-Faltung“ bricht eine ganze Stadt in sich zusammen. Dieser Effekt wurde vollständig digital erzeugt, inklusive Rotation, Skalierung und Verzerrung ganzer Gebäudestrukturen.

Beispiel: Star Wars: Episode II – Attack of the Clones (2002)
Szenen wurden in animierten 3D-Umgebungen vorgerendert, was bedeutet, dass ganze Objekte oder Sets in der digitalen Nachbearbeitung beliebig gedreht und skaliert werden konnten, ehe sie richtig im Film auftauchten.

Zur Orientierung

Bewegungen, Drehungen und Skalierungen sind typische Operationen, die man auch räumlich mit geometrischen Abbildungen durchführen möchte. In den folgenden Abschnitten geht es darum, Einblicke in die algebraische Darstellung solcher geometrischer Abbildungen zu gewinnen.

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