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Grenzwertumgebung

Eine Grenzwertumgebung nutzen

Wir betrachten die Folge (an) mit:

an=2+1n (fürt n=1;2;3;...)

Diese Folge hat - wie man direkt vermutet - den Grenzwert g=2.

Zur Erfassung des Abstands vom Grenzwert g führen wir die ϵ-Umgebung ein: Wenn g eine beliebige reelle Zahl ist und ϵ eine positive reelle Zahl ist, dann versteht man unter der ϵ-Umgebung von g alle Zahlen, die einen Abstand zu g haben, der kleiner als ϵ ist. Das ist also der Zahlenbereich zwischen gϵ und g+ϵ.

Zum Herunterladen: grenzwertdefinition1.ggb

Im Applet kann man die ϵ-Umgebung von g mit dem grünen Punkt auf der y-Achse verändern. Zusätzlich zur ϵ-Umgebung von g ist im Applet ein ϵ-Streifen um g mit Hilfe von zwei Halbgeraden eingezeichnet. Mit diesem ϵ-Streifen kann man anschaulich überprüfen, ob ein Folgenglied in der ϵ-Umgebung von g liegt: Ein Punkt zu einem Folgenglied liegt im ϵ-Streifen zu g genau dann, wenn das Folgenglied einen Abstand zu g hat, der kleiner als ϵ ist.

Aufgabe 1

Überprüfe, welche Folgenglieder der Beispielfolge in der ϵ=0.5-Umgebung von g=2 liegen. Überprüfe auch, welche Folgenglieder der Beispielfolge in der ϵ=0.25-Umgebung von g=2 liegen.

Eine Restfolge betrachten

Wenn eine Folge (an) den Grenzwert g hat, dann müssen nicht alle Folgenglieder an nahe am Grenzwert g liegen. Es reicht, wenn das ab einer Mindestplatznummer n0 der Fall ist. Man betrachtet also die Restfolge ab einer Platznummer n0, die aus den Folgengliedern an0;an0+1;... besteht.

Im Applet kann man die Restfolge ab n0 mit dem gelben Punkt auf der x-Achse einstellen.

Aufgabe 1

Bestimme n0 so, dass die alle Folgenglieder der Restfolge ab n0 in der ϵ=0.5-Umgebung von g=2 liegen (bzw. der ϵ=0.5-Umgebung von g=2 liegen).

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