Strukturierung – Eine Orthogonalitätsbedingung
Ein Beispiel betrachten
Wie prüft man, ob zwei Vektoren
Aufgabe 1 (Einstieg)
Das Applet unter der Aufgabe verdeutlicht das allgemeine Vorgehen einer Orthogonalitätsüberprüfung.
Erläutere mithilfe des Applets, wie man vorgehen kann, um die Vektoren
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Zielsetzung
Man kann das Vorgehen noch etwas vereinfachen, um eine ganz simple Formel zur Orthogonalitätsüberprüfung zu erhalten.
Eine vereinfachte Orthogonalitätsbedingung entwickeln
Wir betrachten jetzt den Fall, dass zwei beliebige Vektoren vorgegeben sind. Die zugehörigen Pfeile sind so angeordnet, dass sie ein Dreieck aufspannen.
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Aufgabe 2 (Erarbeitung)
In der Orthogonalitätsbedingung aus Aufgabe 1 kommen die Terme
(a) Das folgende Applet unterstützt dich dabei: Bringe hierzu die Terme in eine sinnvolle Reihenfolge, bei der jeder Umformungsschritt erklärbar ist.
(b) Erkläre jeden Umformungsschritt.
Aufgabe 3 (Erarbeitung)
Wenn du in Aufgabe 2 alles richtig gemacht hast, dann kannst du sicher auch den folgenden Zusammenhang erklären:
Die Vektoren
Aufgabe 4 (Erarbeitung)
Nutze die Bedingung
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Eine vereinfachende Schreibweise nutzen
Um die Orthogonalitätsbedingung kurz zu formulieren, finden wir eine neue Schreibweise:
Definition
Wir führen die folgende Operation ein, mit der man aus zwei Vektoren eine Zahl, also ein Skalar, berechnen kann:
Dieses Produkt nennt man Skalarprodukt der beiden Vektoren.
Aufgabe 5 (Sicherung)
Nutze das Skalarprodukt, um die Orthogonalitätsbedingung kurz zu formulieren:
Skalarprodukt und Orthogonalität
Aus zwei Vektoren berechnet man das Skalarprodukt so:
Satz: Zwei Vektoren
Beispiel: Sind
Aufgabe 6 (Vertiefung)
Wir möchten mit dem Skalarprodukt überprüfen, welche Vierecksseiten im Viereck
(a) Erläutere am folgenden Beispiel, wie man vorgeht.
Beispiel Winkel :
Die Vektoren
(b) Gehe analog bei den anderen Vierecksseiten vor.
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