Zusammenfassung – Orthogonalität bei Vektoren
Orthogonale Vektoren
Die folgenden Ausführungen beziehen sich alle auf Vektoren im 3D-Raum. Alle Bezeichnungen und Zusammenhänge lassen sich analog auf die 2D-Ebene übertragen.
Orthogonalität ist eine Eigenschaft in der Geometrie, die in vielen Anwendungen und Problemstellungen von zentraler Bedeutung ist. So ist ein Würfel ein geometrischer Körper, bei dem aneinander stoßende Kanten senkrecht bzw. orthogonal zueinander sind.
Der Orthogonalitätsbegriff lässt sich auch auf Vektoren übertragen.
Definition:
Zwei Vektoren
Schreibweise:
Beispiel
Im Würfel im Applet sind u.a. folgende Vektoren orthogonal zueinander:
Zum Herunterladen: wuerfel1.ggb
Eine Orthogonalitätsbedingung für Vektoren
Orthogonalität bei Vektoren lässt sich mit Hilfe der Koordinaten der Vektoren überprüfen. Betrachte eine Situation, in der zwei Vektoren
Die beiden Vektoren
Zum Herunterladen: orthovektoren4.ggb
Wann sind die Vektoren orthogonal? Dazu verwendet man den Satz des Pythagoras.
Herleitung ein-/ausklappen
Nach dem Satz des Pythagoras gilt
Für die Quadrate der Vektorbeträge erhält man folgende Formeln:
Es gilt also:
Man erhält damit folgende Orthogonalitätsbedingung:
Satz
Zwei Vektoren
Beispiel
Betrachte noch einmal den Würfel im Applet.
Zum Herunterladen: wuerfel1.ggb
Es gilt:
Die Bedingung
Es gilt:
Die Bedingung
Skalarprodukt von Vektoren
Zur Überprüfung der Orthogonalität von zwei Vektoren
Definition
Aus zwei Vektoren
Beispiele
Diese Produktbildung werden wir im nächsten Kapitel noch genauer untersuchen.
Wir verwenden diese Produktbildung, um die Orthogonalität von Vektoren zu überprüfen. Es gilt der folgende Zusammenhang.
Satz
Zwei Vektoren (die beide kein Nullvektor sind) sind orthogonal zueinander genau dann, wenn das Skalarprokt der beiden Vektoren 0 ergibt. In mathematischer Kurzschreibweise:
Die Orthogonalitätsüberprüfungen kan man mit dem Skalarprodukt etwas kürzer hinschreiben.
Beispiele