Verallgemeinerung
Zwei Vektoren betrachten
Im Kapitel Parallelität von Vektoren wurde bereits folgende Definition für die lineare (Un-) Abhängigkeit von zwei Vektoren erstellt:
Definition
Zwei Vektoren
Zwei Vektoren
Beispiele
(a) Die Vektoren
(b) Die Vektoren
(c) Die Vektoren
Bei zwei Vektoren ist die Bedingung „ein Vektor ist ein Vielfaches des anderen“ äquivalent zur Bedingung „ein Vektor ist eine Linearkombination des anderen“. Wir können also die Definition, die wir für drei Vektoren benutzt haben, auch im Fall zweier Vektoren verwenden.
Definition
Zwei Vektoren
Zwei Vektoren
Einen Vektor betrachten
Bei einem Vektor macht die Bedingung „ein Vektor ist eine Linearkombination der anderen“ wenig Sinn, da es hier keine anderen Vektoren gibt. In diesem Fall ist es günstig, wenn man auf die äquivalente Rundreise-Bedingung zurückgreift.
Ein Vektor
Wenn wir für diesen Sonderfall den Begriff „linear (un-) abhängig“ so festlegen, dann schließt das die Lücke im vorangegangenen Abschnitt, in dem wir eine Bedingung für die Beschreibung linearer Gebilde mit Linearkombinationen aus erzeugenden Vektoren formuliert haben.
Beliebig viele Vektoren betrachten
Im Fall beliebig vieler Vektoren nutzt man in der Regel auch die Rundreise-Bedingung zur präzisen Festlegung des Begriffs „linear (un-)abhängig“. Diese Festlegung umfasst dann Fälle, die wir betrachtet haben – sowohl im 2D-Fall wie auch im 3D-Fall.
Definition
Die Vektoren
Die Vektoren