Zusammenfassung - Umkehrung affiner Abbildungen
Die Grundidee
Die Umkehrabbildung
Beispiel 1: umkehrbare Abbildung
Abbildung | Umkehrabbildung |
---|---|
![]() | ![]() |
Zuordnungsbeispiele: | Zuordnungsbeispiele: |
Vektorgleichung als allgemeine Zuordnungsvorschrift: | Vektorgleichung als allgemeine Zuordnungsvorschrift: |
Die Abbildung
Beispiel 2: nicht umkehrbare Abbildung
Abbildung | Umkehrabbildung |
---|---|
![]() | |
Zuordnungsbeispiele: | Zuordnungsbeispiele: |
Vektorgleichung als allgemeine Zuordnungsvorschrift: | Vektorgleichung als allgemeine Zuordnungsvorschrift: |
Nicht jede (lineare) Abbildung ist umkehrbar. Die Abbildung
Beschreibung mit Fachbegriffen
Wir präzisieren die bereits (intuitiv) verwendeten Begriffe.
Umkehrabbildung
Eine geometrische Abbildung
Die Umkehrbarabbildung
Das Zusammenspiel von Abbildung und Umkehrabbildung lässt sich auch so beschreiben: Wenn man zuerst die Abbildung
In Beispiel 1 sieht man das anhand ausgewählter Zuordnungen:
Die Verkettung von Abbildung und Umkehrabbildung muss also folgende Bedingung erfüllen:
Die Verkettung
Bestimmung der Umkehrabbildung einer linearen Abbildung mit Hilfe von Zuordnungen
Wir verdeutlichen die Vorgehensweise für die lineare Abbildung aus Beispiel 1 oben.
Geg.:
Ges.:
Der folgende Ansatz geht davon aus, dass
Mit Hilfe vorgegebener Zuordnungen kann man ein lineares Gleichungssystem für die Unbekannten
Bedingungen | Vektorgleichungen | Koordinatengleichungen |
---|---|---|
| | |
| | |
Das entstehende lineare Gleichungssystem lässt sich in zwei separate Gleichungssysteme aufteilen und dann mit geeigneten Verfahren lösen. Im vorliegenden Fall erhält man
Diese Abbildung
Wir bestimmen
Beachte: Bei der Umformung verwenden wir folgenden Zusammenhang: Die Abbildungsmatrix
Wir erhalten folgendes Ergebnis: Die Verkettung
Bestimmung der Umkehrabbildung einer linearen Abbildung mit Hilfe der inversen Matrix
Die inverse Matrix
Wenn man die inverse Matrix
Betrachte eine lineare Abbildung
Die Abbildung
Die Verwendung der inversen Matrix bei der Bestimmung einer Umkehrabbildung ist dann von besonderem Interesse, wenn man die inverse Matrix zu einer Ausgangsmatrix direkt bestimmen kann – z.B. mit einem Computeralgebrasystem oder mit dem folgenden Satz (aus Kapitel ...).
Eine
Wir verwenden diesen Satz, um die Umkehrabbildung zur Abbildung aus Beispiel 1 erneut zu bestimmen.
Geg.:
Ges.:
Wir bestimmen die inverse Matrix zur Abbildungsmatrix
Es gilt also:
Zusammenfassung - Umkehrabbildung einer linearen Abbildung
Die (teils exemplarisch durchgeführten) durchgeführten Überlegungen lassen sich wie folgt verallgemeinern.
Umkehrabbildung einer affinen Abbildung
Eine lineare Abbildung
Die Umkehrabbildung
Die Umkehrabbildung
Bestimmung der Umkehrabbildung einer affinen Abbildung mit Hilfe der inversen Matrix
Wir starten mit einem Beispiel:
Geg.:
Ges.:
Beachte, dass die affine Abbildung im Beispiel hier aus der linearen Abbildung im Beispiel oben durch Hinzufügen eines Verschiebevektors hervorgeht. Im vorliegenden Fall ist es daher günstig, die Abbildung
Diese Aufteilung ist günstig, weil man die Umkehrabbildung
Abbildung | Umkehrabbildung |
---|---|
![]() | ![]() |
Zuordnungsbeispiel: | Zuordnungsbeispiele: |
Vektorgleichung als allgemeine Zuordnungsvorschrift: | Vektorgleichung als allgemeine Zuordnungsvorschrift: |
Durch Umformen der Vektorgleichung erhält man folgende algebraische Darstellung von
Die Überlegungen im Beispiel lassen sich direkt verallgemein. Betrachte eine affine Abbildung
Für
Eine Umformung zeigt dann, dass
Wir fassen das Ergebnis im folgenden Satz zusammen.
Umkehrabbildung einer affinen Abbildung
Eine affine Abbildung
Die Umkehrabbildung