Einstieg
Ein Trend entsteht und vergeht
Non-Fungible Token (kurz: NFT) kann man übersetzen als „nicht-austauschbare Wertmarke“. NFTs sind so etwas wie digitale Besitzurkunden. Sie geben an, wem ein bestimmtes digitales Objekt gehört – zum Beispiel ein Bild, ein Meme oder ein Musikstück. Anders als normale Dateien lassen sich NFTs nicht einfach austauschen, weil jeder Token einzigartig ist. Diese Einzigartigkeit ist überprüfbar und kryptografisch abgesichert. Man kann sich NFTs also vorstellen wie signierte Wertmarken auf digitale Objekte.
Der NFT-Hype der Jahre 2021–22 hatte den Charakter einer kurzlebigen Spekulationsblase. Am Anfang kauften NFTs nicht „die Massen“, sondern sehr spezifische soziale Gruppen wie „Crypto-Natives“. Wer früh NFTs kaufte, zeigte: Ich bin technologisch vorne dabei, ich verstehe das Neue. Durch die zunehmende Popularisierung wurden NFTs in massenkompatible Spekulationsobjekte transformiert. Das war dann auch die Ursache für den raschen Niedergang. Je erfolgreicher NFTs wurden, desto weniger konnten sie das liefern, was ihren Reiz ursprünglich ausgemacht hatte: NFTs lebten von Exklusivität – und zerstörten sie durch ihren eigenen Erfolg. Man kann daher sagen: Der Hype vergiftete sich selbst.
Dieser NFT-Hype spiegelt sich in den Daten zu Anfragen an Suchmaschinen wie Google.
Für das Stichwort NFT
erhält man bei Google-Trends die folgenden Daten:
Aufgabe 1
Verdeutliche anhand der Daten, dass man von einem NFT-Hype sprechen kann.
Quellen
- [1]: NFT - Urheber: David Ludwig Kučera - Lizenz: Creative Commons BY-SA 4.0
